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Pokemon vs. PCMR:

 

 

Es ist egal, was andere von dir halten, XBOX!

 

Ohne Kommentar:

 

Wir von der PCMR kennen uns aus mit großen Pixeln. Abwärtskompitabilität und Nostalgie kosten uns regelmäßig hunderte Stunden:

 

Ein Wunder ist geschehen!

 

 

Nun folgt der zurzeit unvermeidliche "Warte mit dem Gaming-PC-Bau noch etwas!" - Abschnitt. Warum? Aus Gründen!

 

 

 

 

Aber es sind nicht nur die GPUs, die einem PC-Gamer das Leben unnötig teuer machen:

 

Ein Expertenrat für Neulinge:

 

 

Dann kommt der große Moment: Den neu gebauten PC anschalten! 

 

Kabelmanagement über Expertenlevel:

 

 

 

Ein echter Notfall 

 

 

Ratespiel: Von welchem Hersteller stammt dieser Laptop?

 

Mobile Masterrace:

 

 

Wo wir gerade beim Thema Smartphone - Gaming sind:

 

 

 

Objektive Katzen:

 

 

 

 

 

 

 Cause Corsair Cares!

 

 

 

 

Das Problem lässt sich mit dieser Tastatur umgehen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schon 1992 die Master Race, die dem SNES 3D beibrachte:

 

Das Problem mit Multicores war damals aber weniger bekannt:

 

 

Wenn der Proktikant bei MSI den Aprilscherz verkackt:


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Da bei einer Umfrage von @Avi herauskam, dass in diesem Forum ein recht großes Interesse an Japan, der Kultur und der japanischen Sprache existiert, möchte ich hier meine Erfahrungen der ersten drei Monate des japanisch lernens teilen.

Wenn Interesse besteht, kann ich daraus bis Juli eine monatliche Blogreihe machen.

Kommentare sind gerne gesehen, allerdings werde ich diese moderieren.

 

 

November 2017: Der Plan steht, wir fliegen nach Japan!

Holy Shit, ich und ein Kumpel haben eine Reis nach Japan geplant. Es soll September / Oktober 2018 werden, da wir Temperaturen von deutlich über 30 Grad eher kritisch gegenüberstehen. Wir möchten den gesamten Großraum Tokyo ansehem und stellen schnell fest: unter drei Wochen lohnt es sich nicht. Besonders, weil Hin- und Rückflug alleine schon um die 800€ kosten.

Doch Japaner haben es nicht so mit englisch. Verstehen ja, sprechen ist eher schwierig. Also wird der schon häufiger begonnene, aber immer wieder erfolgreich unterbrochene Versuch wieder aufgenommen - japanisch lernen!

 

Wie beginnen mit dem japanisch lernen?

Erkenntnis 1: Apps taugen am Anfang nichts.

Also schaut sich der moderne Mensch mal im App Store um - und ist ernüchtert. besonders viel Auswahl gibt es nicht. Das voll tolle, aber auch leider extrem teure Rosetta Stone sieht zwar gut aus, aber hat besonders am Anfang echte Schwächen. Nach langer Zeit und etwas Testen und Umsehen entscheide ich mich für die App Busuu. Nach wenigen Tagen gebe ich die App frustriert auf. "Japanisch lernen mit busuu" -  was für ein Marketing-Gag. Als Anfänger bringt mir die App gar nichts. Ich kann weder venünftig die Zeichen lesen, noch den Sinn hinter den kurzen Sätzen erkennen. Ich plappere also stumpf nach wie ein Papagei und vergesse die Sätze  daher auch sehr schnell wieder.

 

Erkenntnis 2: Volkshochschulkurse sind lustig, aber ineffizient.

Ich sehe mich also mich nach Alternativen um. Ein Volkshochschulkurs ist in der Umgebung nicht im Angebot, außerdem habe ich damit eher gemischte Erfahrungen gemacht. Die Kurse für das Niveau A1 und A2, also absolute Basics, dauern zwei mal drei Monate, aber tatsächlich fühlt es sich so an, als ob man dauerhaft auf der Stelle steht. Zeichen werden nicht vernünftig beigebracht und der Text ist neben den Zeichen noch in Romanji geschrieben. Apropos geschrieben: Geschrieben wird gar nichts. Das ist rein freiwillig mit dem Übungsbuch und die anderen Kursteilnehmer sind eher unmotiviert, also lernt man selbst auch kaum was. Zudem lerne ich unter der Woche Abends nicht besonders effizient. Am Liebsten wäre mir die Zeit von 13-18 Uhr, irgendwann am Wochenende. Dafür gibt es aber keine Angebote.

Ich frage mich daher im Bekanntekreis mal um, wie man am Effektivsten japanisch lernt. Einhellige Meinung: Ohne die Zeichen geht gar nichts. Lerne erst mal die Zeichen! Damit sei ich - je nach Fähigkeiten - erst mal drei bis sechs Wochen beschäftigt. Funfact am Rande: Ich bin recht gut in Sprachen und werde etwa etwa drei Monate dafür brauchen. 

 

Erkenntnis 3: Japanisch lernen ist sehr mühsam und braucht eine hohe Eigenmotivation. Oder einen Kumpel, an dem man sich vergleichen kann.

Also drucke ich erst einmal die Hiragana-Tabelle für einheimische Begriffe von Wikipedia aus und mit großer Motivation versuche ich, mir die ersten 15 Zeichen in kürzester Zeit einzuprügeln.Erfolg kann ich das nicht nennen: Nach einer Woche verwechsle ich die paar Zeichen immer noch. Das A ist genauso rund wie das O, ( あ お) das Sa und das Ki  (さ、 き) trennt nur ein Strich, das Se uns So  (せ、 そ) Se-hen So - beschissen aus, dass sämtliche Eselsbrücken versagen. Die Motivation ist auf dem Tiefpunkt.

 

 

Das Leid klage ich meinem Kumpel, der mit mir nach Japan fliegen möchte. Der kommt alleine auch nicht voran, außerdem ist seine Motiviation auch nicht mehr besonders hoch. Warum wir nicht zusammen lernen? Gute Frage, wann passt es denn? Oh, Freitag oder Samstag zwischen 13 und 18 Uhr wäre ideal? Ja das passt mir wunderbar.

Auch wenn die Uhrzeit eher ein grober Richtwert ist: Zusammen kommen wir ganz gut voran, tauschen Eselsbrücken zu den Zeichen aus, motivieren uns gegenseitig, wenn es mal wieder irgendwo hakt. Wir finden endlich nützliche elektronische Hilfen: Die App "JustKana" ist ein echter Goldgriff. Immer, wenn man mal irgendwo zehn Minuten warten muss, wird die App aufgemacht und fleißig Hiragana geraten, außerdem finde ich im Amazon App Store noch die App "Takos Japanese" für 99 Coins, die ich sofort kaufe. Diese wird regelmäßig meine Einschlafhilfe: 15 Minuten Zeichen auf dem Smartphone wischen, dämliche Minigames zum Festigen der Zeichen gibt es auch. Geht doch.

Nach sieben Wochen sitzen die Hiragana realtiv zuverlässig. Knapp zwei weitere Wochen benötige ich noch für die Abwandlungen mit “ und °, eine knappe weitere Woche für die zusammengesetzten Hiragana. insgesamt sind es 104 “Zeichen“. Sie sitzen laut JustKana zu ca. 97%. Nach zwei Monaten habe ich es geschafft...

 

Die Hiragana sind rund une eine Halbzeit hat 104 Zeichen


... die Hälfte der Zeichen zu lernen. Surprise, Surprise: Es gibt noch die Katakana. Das sind 46 weitere Zechen, die von den chinesischen Schriftzeichen abgeleitet wurden. Sie sind deutlich kantiger im Schriftbild und dienen dazu, landesfremde Dinge zu schreiben. Von Pa-Tei  Ke-Ki (パーテイ ケーキ)  Party-Cake, also Partykuchen) über So-Ka Bo-Ru (ソーカ ボール) Soccer Ball, also Fussball) bis hin zu meinem Namen in Katakana クリスチャン (Kurisuchan, also Christian), alles hat ein recht markantes, eckiges Schriftbild.

 

 

Lustigerweise hilft mir das charakteristische, kantige Schriftbild enorm beim lernen. Manche Zeichen sehen den Hiragana sehr ähnlich, diese Zeichen sind quasi geschenkt. Ein paar alte Eselsbrücken funktionieren auch. Außerdem hat sich herumgesprochen, dass ich japanisch lerne und die Zeichen werden sehr belustigt angesehen, sodass ich bei Problemen beim Merken der Zeichen einfach den Leuten das Zeichen und die Bedeutung schicken kann, zum Beispiel: Das モ sieht aus wie ein E, ist aber von der Bedeutung ein "mo", Hilfe!" und zurück kommt: "Das E mit mo. Dass du es dir nicht merken kannst, ist sehr traurig, und traurig ist ein Emo". Somit sind die Zeichen in minimal über einem Monat geschafft. Gesamt zeigt mir "JustKana" eine Merkquote von 90-92% an. Nicht wirklich top, aber es reicht um die Zeichen im Wortzusammenhang lesen zu können. Nicht schnell, manchmal etwas mehr geraten als gelesen, aber es funktioniert. Nach nur drei Monaten kann ich japanisch lesen und schreiben wie ein Zweitklässler. Das Reden hört sich aber unbeholfen an wie ein zweijähriger. Daran muss ich also noch "arbeiten".

 

Pa-ti taimo?

Also werden mit großer Motivation die alten Bücher ausgekramt miteinander verglichen und der Testsieger ist “Japanisch, bitte“ vom Langenscheidt - Verlag. Das Buch hat ein übersichtliches Layout und ist enorm gut strukturiert Wir lernen die ersten Wörter, einfache Grammatik und Zeitformen, holen uns auch bald zwei thematisch geordnete Wörterbücher “Der große Wortschatz Japanisch in zwei Bänden“ von Books on Demand.

Warum ich Vokabeln wie "Arubaito" lustig, aber "Nigeru" auch etwas unangemessen finden, werde ich im nächsten Blog erklären.


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